1916 – 2016 : Deutschland und Frankreich gedenken der Schlacht von Verdun [fr]

Vor 100 Jahren war Verdun der Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Franzosen. Um an dieses apokalyptische Ereignis mit seinen über 300 000 Toten und nahezu 400 000 Verletzten bis zum Ende der Schlacht am 19. Dezember 1916 zu erinnern, finden in Frankreich 2016 eine Reihe von Gedenkveranstaltungen statt. Höhepunkt war der Gedenktag am 29. Mai mit Staatspräsident François Hollande, Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und dem Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz. Dabei wurde auch die neu gestaltete Gedenkstätte eingeweiht. Sie war 1967 auf Initiative des Comité national de souvenir de Verdun am Standort des Bahnhofs Fleury-devant-Douaumont errichtet worden.

Weitere Etappen des Gedenktages waren die Verleihung des Adenauer-De Gaulle-Preises an die Stadt Verdun und der Besuch der Nekropolen in Consenvoye und in Douaumont.

In Douaumont, wo 130.000 deutsche und französische Soldaten liegen, hielten der Staatspräsident und die Bundeskanzlerin vor Ehrengästen und etwa 4000 Jugendlichen aus Deutschland und Frankreich eine Rede. Zudem setzte der Filmregisseur Volker Schlöndorff hier das Gedenken mit einer Choreographie bildnerisch und musikalisch in Szene.

- Rede von Staatspräsident François Hollande in Douaumont
- Rede von Staatspräsident François Hollande im Rathaus von Verdun

Die Jugendlichen waren auf Einladung des Deutsch-Französischen Jugendwerkes in Verdun. Über vier Tage tauschten sie sich dabei im Sinne des Friedens und eines gemeinsamen Europas aus und besuchten dabei Ateliers und Workshops.

- Fotos, Videos
- programme du 29 mai 2016

Letzte Änderung 16/08/2016

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