Arbeitsmarkt: Der Dienstleistungsscheck für haushaltsnahe Dienstleistungen

GIF Im Rahmen der von der Regierung de Villepin im Sommer 2005 angekündigten Reformen zur Dynamisierung des Arbeitsmarktes ist zum 1. Januar 2006 der Dienstleistungsscheck chèque emploi-service universel (Cesu) eingeführt worden, der zur Förderung des Sektors der haushaltsnahen Dienstleistungen beitragen soll.

Mit 2,2 Millionen Beschäftigten sind die haushaltsnahen Dienstleistungen der französische Wirtschaftssektor mit dem größten Wachstum. Die für einen Tag oder für länger angestellten Beschäftigten helfen in Haus und Garten, bei den Hausaufgaben oder bei der Betreuung von Pflegebedürftigen. Mit dem Dienstleistungsscheck soll der Zugang möglichst vieler zu qualitativ hochwertigen Dienstleistungen erleichtert werde.

Mit dem Dienstleistungsscheck sollen Privathaushalte günstig und unbürokratisch haushaltsnahe Dienstleistungen bezahlen können. Durch die sozialen und steuerlichen Erleichterungen wird die Zahlungsfähigkeit der Nachfrageseite gestärkt. So erhält das Angebot an Dienstleistungen eine neue Dynamik, wobei die Kosten niedriger liegen als die Ausgaben für Schwarzarbeit. Mittelfristig wird dieser Bereich nachhaltige Arbeitsplätze schaffen. In den nächsten drei Jahren könnten 500.000 neue Stellen entstehen.

Private und öffentliche Arbeitgeber können den Wert des vorfinanzierten Dienstleistungsschecks ganz oder teilweise mitfinanzieren, den sie ihren Beschäftigten im Rahmen ihrer Sozial- und Personalpolitik ausstellen.

- Details zum Dienstleistungsscheck siehe PDF-Dokument.
- Caisse nationale emploi service universel

Letzte Änderung 17/08/2016

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