Auslandsinvestitionen in Frankreich Bilanz 2011

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Frankreich ist nach wie vor ein attraktives Ziel für ausländische Investitionen, wie 66 % der diesbezüglich befragten Unternehmenschefs bestätigten. 2011 wurden 698 neue Investitionen verzeichnet. 27 958 Arbeitsplätze wurden erhalten oder neu geschaffen. Das ging aus den Ergebnissen 2011 der Agence française pour les Investissements Internationaux (AFII) hervor.

Laut der Bilanz 2011 steht Frankreich als Empfängerland von ausländischen Direktinvestitionsflüssen, durch die Arbeitsplätze geschaffen oder erhalten werden, unter den europäischen Ländern an dritter Stelle. Im vergangenen Jahr haben Unternehmen aus 40 Ländern in Frankreich investiert.

Geografische Herkunft und Profil der Investitionen

- Mit 60 % stammten die meisten Direktinvestitionen nach wie vor aus Europa. An erster Stelle unter den Herkunftsländern standen die USA. Die Schwellenländer hielten sich mit 6 % stabil.
- 60 % der Neuansiedlungen stammten aus Europa, 25 % aus Nordamerika und 11 % aus Asien.
- 52 % der Neuansiedlungen stammten aus vier Ländern (Deutschland, USA, Italien, Schweiz).
- Der Anteil der KMU an Investitionsprojekten liegt bei 28 %; bei Unternehmen mit 250 bis 4 999 Mitarbeitern sind es 34 % und bei Großunternehmen 39 %.

Wirtschaftsbereiche

- 459 von 698 Investitionsentscheidungen (66 %) wurden im verarbeitenden Gewerbe getroffen. Der Anteil des Dienstleistungsgewerbes lag bei 34 % der Projekte (239); das ist ein Anstieg von 2 % gegenüber 2010.
- Fast ein Drittel der ausländischen Direktinvestitionen stammt aus dem produzierenden Gewerbe; hier führen die Bereiche Nahrungsmittel, Maschinenbau sowie Chemie.
- Im Kontext einer fragilen wirtschaftlichen Erholung bevorzugen ausländische Investoren die Ausweitung bestehender Standorte: 322 Investitionen dieser Art wurden 2011 angekündigt; das sind 46 % aller Investitionen.
- Die ausländische Präsenz in Frankreich ist vielfältig: technologische Partnerschaften, Ansiedlungsprojekte sowie Fusionen und Übernahmen. Ausländische Unternehmen haben ihre Präsenz in Kompetenznetzen verstärkt. Damit öffnen sie sich für Partnerschaften mit Forschungsreinrichtungen und Partnerschaftsnetze.

Letzte Änderung 19/09/2016

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