COP 21: D-frz. Konferenz zur klimapolitischen Regulierung und dem EU-Regulierungsrahmen [fr]

COP 21: D-frz. Konferenz zur klimapolitischen Regulierung und dem EU-Regulierungsrahmen

Die Wirtschaftsabteilung der Französischen Botschaft in Deutschland hat am 19. November gemeinsam mit der Société de Législation Comparée eine Konferenz zu den Zielen der COP21 und den Chancen für die Wirtschaft durch klimapolitische Regulierungen auf nationaler und europäischer Ebene in der Humboldt-Universität in Berlin veranstaltet.

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Die Wirtschaftsabteilung der Französischen Botschaft in Deutschland hat am 19. November gemeinsam mit der Société de Législation Comparée eine Konferenz zu den Zielen der COP21 und den Chancen für die Wirtschaft durch klimapolitische Regulierungen auf nationaler und europäischer Ebene in der Humboldt-Universität in Berlin veranstaltet.

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Programm

08:45 Empfang
09:00 Einführung:
- Prof. Dr. Peter A. Frensch, Vizepräsident der Humboldt-Universität zu Berlin
- Prof. Bénédicte Fauvarque-Cosson, Vorsitzende der Société de législation comparée

Vormittag: Klimaverpflichtungen Europas und internationaler Wettbewerb

09:15 1. Themensitzung – EU-Rahmen für die Klima- und Energiepolitik bis 2020 und 2030: Wie sind die rechtlichen Rahmenbedingungen?

Moderation: Richard Lavergne (frz. Ministerium für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Energie)
- Internationales Recht und EU-Regulierungsrahmen zum Klimawandel: Eric White (Europäische Kommission)
- Gleichgewicht zwischen nationaler Souveränität und europäischer Regulierung: Christian Hey (Sachverständigenrat für Umweltfragen bei der Bundesregierung)
- Dekarbonisierung der Industrie- und Energiesektoren in der EU – auf einem effizienten Weg bis 2030: Benoît Leguet (I4CE – Institute for Climate Economics)
10:00 Diskussion und Fragen aus dem Publikum
10:45 Kaffeepause
11:00 2. Themensitzung – Rechtliche Fragen zur Energiewende in Deutschland und Frankreich

Moderation: François Guy Trébulle (Universität Panthéon-Sorbonne)
- Perspektiven aus Frankreich – Die Energiewende für ein grünes Wachstum, Beschäftigungschancen und Wettbewerb: Richard Lavergne (frz. Ministerium für Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Energie)
- Perspektiven aus Deutschland – Klimawandel und Energiewende: Zwei Seiten derselben Medaille? Franzjosef Schafhausen (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit)
- Ausgewogenheit zwischen Energiewende und anderen Umweltthemen: Welche neuen Rechtsstreitigkeiten ergeben sich daraus? Mehr oder weniger Rechtsstreitigkeiten? Marc Clément (Oberverwaltungsgericht Lyon)
11:45 Diskussion und Fragen aus dem Publikum
12:30 Mittagessen (vor Ort)

Nachmittag :

Regulierungsrahmen für das Klima – förderlich oder hinderlich für die europäischen Unternehmen?

14:00 3. Themensitzung – Auswirkungen der klimapolitischen Regulierung auf die Strategien deutscher und französischer Unternehmen

Moderation: Stéphane Reiche (Wirtschaftsabteilung der Französischen Botschaft)
- Verantwortlichkeiten und Schäden in Verbindung mit dem Klimawandel, Alex Geert Castermans (Universität Leiden)
- Möglichkeiten der Abschwächung des Klimawandels aus Sicht eines Automobilherstellers, Philippe Schulz (Renault-Nissan)
- Physische und aufsichtsrechtliche Risiken und Chancen aus Sicht einer Rückversicherers, Ernst Rauch (Munich Re)
14:45 Diskussion und Fragen aus dem Publikum
15:30 Pause
15:45 4. Themensitzung – Erwartungen und Beiträge der Unternehmen im Hinblick auf das künftige Klimaschutzabkommen

Moderation: Guy Brasseur (Max-Planck-Institut für Meterorologie)
- Die Rolle internationaler Kimaschutzabkommen für europäische Unternehmen: Erik von Scholz (Engie)
- Die Bekämpfung des Klimawandels über Vertragsklauseln - ein neues Instrument für Unternehmen? Bénédicte Fauvarque-Cosson (Universität Panthéon-Assas)
- Anträge von Unternehmern an europäische Staats- und Regierungschefs, Hans-Jörn Weddige (ThyssenKrupp)
16:30 Diskussion und Fragen aus dem Publikum
17:15 Abschließende Bemerkungen durch Botschafter Philippe Etienne

Die Veranstaltung wird simultan gedolmetscht (FR-DE) (zwei Redner werden auf Englisch sprechen).

Ein Mittagessen wird für alle Gäste bereitgestellt.

Die Renault-Nissan-Allianz wird den ganzen Tag Probefahrten von zwei E-Fahrzeugen anbieten.

Hintergrund

Im Vorfeld der Weltklimakonferenz COP21 (30. November bis 11. Dezember 2015 in Paris), einem Ereignis von historischer Tragweite, deren Ziel der Abschluss eines neuen internationalen Klimaabkommens ist, kommen am 19. November im Rahmen der Konferenz Klimapolitische Regulierung und Chancen für die Wirtschaft – Der Regulierungsrahmen der EU im Vorfeld der Weltklimakonferenz COP21 Unternehmer, Juristen und deutsche wie französische Regierungsvertreter zusammen, um in einem vergleichenden Ansatz darüber nachzudenken, wie die nationalen und europäischen Regulierungsrahmen die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Unternehmen stärken und zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen beitragen können.

Die Europäische Union ist mit ihren ehrgeizigen Klimazielen unter den Vorreitern bei der Bekämpfung des Klimawandels und hat einen Regulierungsrahmen geschaffen, in dem das gemeinsame Ziel der Mitgliedstaaten festgelegt ist, ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 40 % im Vergleich zu 1990 zu senken. Mit Blick auf diese gemeinsame Zielsetzung und trotz der traditionellen Unterschiede beim Energiemix in Deutschland und Frankreich haben beide Länder eine nationale Regulierung zur Energiewende erarbeitet. Diese klima- und energiepolitischen Regulierungsrahmen auf europäischer und nationaler Ebene werden zuweilen als Hindernis für die wirtschaftliche Entwicklung angesehen, doch bieten sie den Unternehmen neue wirtschaftliche Chancen. Im Vorfeld der COP21 engagieren sich im Übrigen immer mehr Unternehmen für den Klimaschutz, und einige von ihnen haben von den Regierungen sogar umfassendere Verpflichtungen gefordert.

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Letzte Änderung 16/12/2015

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