COP21 – Die CREWS-Initiative zur Umweltkrisenprävention [fr]

Am 2. Dezember 2015 hat die Staatssekretärin für Entwicklung, Annick Girardin, auf der Weltklimakonferenz in Paris die Initiative CREWS (Climate risk early warning system) vorgestellt. Dahinter steht der Aktionsplan Lima-Paris, eine gemeinsame Initiative der peruanischen und französischen COP-Präsidentschaft, des Exekutivbüros des UN-Generalsekretärs und des Sekretariats der UNFCCC. Mit der CREWS-Initiative sollen im Rahmen der Umweltkrisenprävention integrierte Vorwarnsysteme ausgebaut werden, um so Vorsorge für hydrometrologische Klimaereignisse zu schaffen. Hierzu gehören z. B. der Aufbau von Wetterstationen und Vorwarnstrukturen und die Ausbildung von Fachleuten.

Der Fokus liegt dabei auch auf der Resilienz, d.h. dem Ausbau der Fähigkeit, bei Störungen des Ökosystems durch Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder durch menschlich verursachte Umweltkatastrophen, gegensteuern zu können, um so schwerwiegende dauerhafte Schäden zu vermeiden.

CREWS soll damit insbesondere in den weniger entwickelten Ländern und kleinen Inselstaaten Leben schützen und das materielle Überleben sichern.

Zu diesem Zweck sollen 100 Mio. Dollar mobilisiert werden, um so die Unterfinanzierung in schon existierenden bilateralen und multilateralen Programmen aufzufangen. Hierfür wird ein Treuhandfonds bei der Weltbank eingerichtet, der Organisationen und Institutionen in diesem Bereich unterstützt.

CREWS basiert auf einer Zusammenarbeit der Weltwetterorganisation (WMO), des UN-Sekretariats zur Risikominderung (UNISDR) und der Weltbank.

Frankreich wird den Treuhandfonds in den Jahren 2016/2017 mit 10. Mio. € unterstützen.

-  CREWS-Dossier (Englisch)
-  Plaquette d’information (en français)

Letzte Änderung 04/02/2016

Seitenanfang