COP21: Klimaabkommen auf dem Weg [fr]

Der Präsident der Weltklimakonferenz in Paris und französische Außenminister Laurent Fabius ist zur Halbzeit der Verhandlungen am 6. Dezember 2015 mit seiner „Mannschaft“ aus 14 Vermittlern zusammengetroffen, die sich an seiner Seite für einen Erfolg der Verhandlungen einsetzen. Bei den Vermittlern handelt es sich zumeist um Umweltminister aus den verschiedenen Kontinenten, darunter auch der Staatssekretär des deutschen Bundesumweltministeriums Jochen Flaßbarth. Falls notwendig, wird die französische Präsidentschaft in den nächsten Tagen weitere Vermittler berufen, um den Abschluss eines Abkommens voranzutreiben.

Neue Verhandlungsbasis

Grundlage der weiteren Verhandlungen ist die im Laufe der letzten Woche erzielte Übereinkunft.
„Wir haben eine neue Verhandlungsbasis, die von allen akzeptiert wird. Nun geht es darum, weiterzumachen“, erklärte die französische Verhandlungsführerin Laurence Tubiana am 5. Dezember 2015 auf dem Weltklimagipfel COP 21 in Le Bourget vor den versammelten Delegationen.

Kurz nach der Veröffentlichung der neuen Version des geplanten Abkommens trat die ADP-Gruppe ein letztes Mal im Plenum zusammen. Der Text ist das Ergebnis einer Verhandlungswoche auf internationalem Niveau, er umfasst 48 Seiten und zahlreiche Optionen, die den Ministern ab Montag zur Entscheidung vorliegen, damit bis kommenden Freitag ein allgemein gültiges Abkommen verabschiedet werden kann.
„Die Arbeit ist noch nicht erledigt, wichtige politische Fragen bleiben offen. Wir werden all unsere Energie, Intelligenz, Kompromissfähigkeit und Weitsicht aufbringen müssen, um zu unserem Ergebnis zu gelangen“, so Laurence Tubiana.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der UN-Beauftragten für den Klimaschutz Christiana Figueres am 4.12. hatte Außenminister Fabius zudem hervorgehoben, dass « sich über die Verhandlungen über das eigentliche Abkommen hinaus, eine Dynamik konkreter Initiativen entfaltet. »

Letzte Änderung 10/02/2016

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