Deutsch-französische Verteidigungskooperation in der Botschaft [fr]

Am 30. Mai 2016 war der Direktor des renommierten französischen Instituts für nationale Verteidigungsstudien (IHDN), Generalleutnant Bernard de Courrèges, zusammen mit Lehrgangsteilnehmern des Zentrums für militärische Studien (CHEM) und ihren deutschen Kollegen in der Botschaft zu Gast. Sie wurden von Botschafter Philippe Etienne und dem Verteidigungsattaché, Brigadegeneral Jean-Marc Wasielewski, empfangen.

Der Lehrgang zielt darauf ab, Stabsoffiziere mit großer Karriereperspektive im Verteidigungsministerium fortzubilden, wozu Besuche der Hauptstädte der wichtigsten Bündnispartner Frankreichs (Washington, London, Berlin) gehören.

Zum Abschluss dieses Lehrgangs gab das deutsch-französische Seminar den Teilnehmern die Gelegenheit, sich ein Bild von den Aufgaben und Herausforderungen zu machen, vor denen Deutschland und Frankreich kurz vor Beginn des Warschauer NATO-Gipfels stehen. Hierzu gehören der Flüchtlingszustrom ebenso wie neue Bedrohungen (Terrorismus, Cyberkrieg, hybride Kriegsführung), die sich zu den bestehenden Krisen an der Ost- und Südflanke Europas hinzugesellen.

Neben der Erwähnung der gemeinsamen Initiativen sowie des Erbes des Élysée-Vertrages stand insbesondere die notwendige enge sicherheits- und verteidigungspolitische Zusammenarbeit beider Nationen im Hinblick auf die Zukunft Europas im Mittelpunkt der Gespräche.

Letzte Änderung 31/05/2016

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