Deutsch-französische humanitäre Hilfe für Libyen [fr]

Im Rahmen seiner humanitären Hilfe für Libyen hat Frankreich eine neue Zuwendung in Höhe von 450 000 Euro zugunsten des internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) beschlossen. Dieser Beitrag ermöglicht es dem IKRK, seine materielle Hilfe und die technische Unterstützung für Krankenhäuser und weitere Gesundheitsstrukturen in Libyen zu verstärken.

Des Weiteren haben Frankreich und Deutschland eine neue Medikamentenlieferung beschlossen, als Antwort auf die von den libyschen Behörden geäußerten Bedürfnisse und in Zusammenarbeit mit selbigen Behörden sowie mit der Weltgesundheitsorganisation. Dies folgt auf eine im vergangenen April in Tripolis aus Anlass des gemeinsamen Besuchs von Außenminister Jean-Marc Ayrault und seinem deutschen Amtskollegen Frank-Walter Steinmeier erfolgte Lieferung, sowie auf eine frühere französische Sendung.

Schließlich hat Frankreich auch beschlossen, ein Ärzteteam zur Durchführung von chirurgischen Eingriffen in Tunesien zu finanzieren, um bei der Versorgung von verletzten Kämpfern zu helfen. Dies erfolgt im Zusammenhang mit den derzeitigen erbitterten und mutigen Kämpfen der regierungstreuen Kräfte gegen Daesch und den Terrorismus in Libyen, insbesondere in Sirte.

(8. August 2016)

Letzte Änderung 21/10/2016

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