Deutsch-französischer Preis für Menschenrechte auch für syrische Weißhelme [fr]

Im Rahmen eines Festaktes im Auswärtigen Amt in Berlin haben die Außenminister Frankreichs und Deutschlands, Jean-Marc Ayrault und Frank-Walter Steinmeier, am 1. Dezember 2016 den Deutsch-französischen Preis für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit verliehen. Die 15 geehrten Männer und Frauen erhielten dabei eine Urkunde und eine Medaille für ihren mutigen Einsatz in ihren Heimatländern

- Die 15 Preisträger

Ein Sonderpreis ging in diesem Jahr an die „Weißhelme“, die unter Einsatz ihres Lebens Zivilisten vor Bombenangriffen in Syrien retten.

Der Preis wird dieses Jahr zum ersten Mal vergeben und soll von nun an jedes Jahr weltweit an Personen verliehen werden, die sich für den Schutz der Menschenrechte oder der Rechtsstaatlichkeit in ihrer Heimat, im Ausland oder in internationalen Gremien stark machen.

Für die 2016 stattfindende Verleihung hatten französische und deutsche Botschaften aus aller Welt 39 gemeinsame Bewerbungen eingereicht, die vom französischen Außenministerium und dem Auswärtigen Amt in einem Auswahlverfahren geprüft wurden.

In einem gemeinsamen Namensartikel vom 1. Dezember 2016 aus Anlass der Preisverleihung würdigten die beiden Außenminister Jean-Marc Ayrault und Frank-Walter Steinmeier die mutige Frauen und Männer, die sich überall auf der Welt für die Rechte ihrer Mitmenschen einsetzen.

Weitere Deutsch-französische Auszeichnungen

Neben dem neu geschaffenen Preis vergeben Deutschland und Frankreich gemeinsam weitere Auszeichnungen für die Verteidigung der Menschenrechte. So werden von den dortigen Botschaften beider Länder deutsch-französische Preise für Menschenrechte in Kolumbien, Mexiko, Nicaragua und Guinea verliehen.

Letzte Änderung 02/12/2016

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