25.Deutsch-französisches Unternehmertreffen in Evian [fr]

Staatspräsident François Hollande reist am 2. September nach Evian-les-Bains, wo er mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Gesprächen zusammentrifft. Der Staatschef und die Regierungschefin nehmen vor Ort am 25. Deutsch-französischen Unternehmertreffen (2./3. 2016) teil, bei dem auch der Staatssekretär für europäische Angelegenheiten Harlem Désir anwesend sein wird.

Seit 1992 kommen jedes Jahr die Chefs der größten börsennotierten Unternehmen aus Frankreich und Deutschland in Evian zu einem Gedankenaustausch zusammen. (Siehe unten)

Vor dem Unternehmertreffen wird Staatspräsident Hollande die historische Cachat-Quelle besuchen und sich mit Vertretern der Evian-Fabrik über Themen der beruflichen Bildung und betrieblichen Ausbildung austauschen.

Deutsch-französische Unternehmertreffen in Evian

Ursprung

1992 riefen die Unternehmenschef Edzard Reuter (Daimler-Benz), Antoine Riboud (Danone), Marcus Bierich (Bosch) und Jean-François Poncet das einmal im Jahr stattfindende deutsch-französische Unternehmertreffen in Evian ins Leben .

Ziele

Ziel dieser ist es, die deutsch-französische Zusammenarbeit auf die Ebene der großen Unternehmen auszudehnen und persönliche Beziehungen zwischen den Führungskräften herzustellen.

Ablauf

Etwa 40 Teilnehmer kommen jedes Jahr zu den Treffen in Evian.
Regelmäßig anwesend sind die Leiter folgender Unternehmen: Air Liquide, Allianz, Arcelor, Arte, B.A.S.F., Bosch, Burda, Caisse des Dépôts, Cap Gemini, Continental, Danone, Deutsche Bahn, Deutsche Bank, Deutsche Post, Deutsche Telekom, EADS, EDF, E.ON, France Telecom, Franz Haniel, GDF-Suez, Henkel, Lafarge, J.P. Morgan, Münchener Rück, Oetker, Peugeot, Renault, Roland Berger, Saint-Gobain, SAP, Schneider, Siemens, S.N.C.F., ThyssenKrupp, Total, Voith, Wurth.

Auch der französische Botschafter in Deutschland und der deutsche Botschafter in Frankreich nehmen in der Regel an den Treffen teil.

Themengebiete der Treffen

Die Unternehmertreffen finden jedes Jahr im September im Evian Royal Resort statt. An eineinhalb Tagen werden Themen diskutiert, die für die Unternehmen aus beiden Ländern von gemeinsamem Interesse sind. Arbeitssprachen sind dabei Deutsch und Französisch mit jeweiliger Simultanübersetzung.

Auch die Herausforderungen des europäischen Aufbauwerkes sind Teil der Gespräche, insbesondere der Euro, die politische Führung und die Erweiterung Europas sowie die deutsch-französischen Beziehungen.

Letzte Änderung 14/11/2016

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