Die französische Regierung beschließt Maßnahmen zur Unterstützung der Bauern (22.07.2015)

Die französische Regierung nimmt die Ängste der Viehzüchter sehr ernst und reagiert mit entsprechenden Sofort- und Langzeitmaßnahmen, die den 200 000 französischen Viehzüchtern und den hunderttausenden Arbeitnehmern, die im Bereich der Milch- und Fleischverarbeitung angestellt sind, zu Gute kommen sollen. Die erste der 24 von Premierminister Manuel Valls und von Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll vorgestellten Maßnahmen zielt auf eine Erhöhung der Preise an die Viehzüchter ab. Der Premierminister hat Unternehmer und Großhändler dazu aufgerufen, sich an die Preiserhöhungen, denen sie bereits im Juni 2015 zugestimmt hatten, zu halten, denn „man könne nicht unaufhaltsam auf Niedrigpreise zusteuern“. Der Plan sieht außerdem eine Umstrukturierung der Schulden sowie Kostenverringerungen und Zahlungsaufschübe bis zu einem Betrag von insgesamt 600 Millionen Euro vor.

Das Unterstützungsprogramm „verfolgt das Ziel, in eine Aufwärtsspirale zurückkehren, um der schon lange schwelenden Krise zu entkommen. […] Der Viehzucht-Sektor durchläuft eine besonders schwierige Zeit, die die Bauern auf eine harte Probe stellt und die unsere Mitmenschen nicht gleichgültig lässt“, so Manuel Valls.

Letzte Änderung 01/10/2015

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