Euro 2016: Ausländische Polizisten in Frankreich im Einsatz [fr]

Drei Tage vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft EURO 2016 hat Innenminister Bernard Cazeneuve am 7. Juni 2016 das Zentrum für die internationale polizeiliche Zusammenarbeit (CCPI), in Lognes (Seine-et-Marne) in der Nähe von Paris eröffnet.
Neben den 90.000 Polizisten, Soldaten und privaten Sicherheitskräften, die die EURO sichern, wird von Lognes aus der Einsatz der insgesamt 200 ausländischen Polizisten aus 23 Teilnehmerländern koordiniert. Diese sind jeweils an den Spielorten ihrer Mannschaften stationiert.

Jeweils zwei ausländische Verbindungsbeamte pro Mannschaft (insgesamt 46) werden in der Kommandozentrale in Lognes tätig sein, und von dort im direkten Kontakt mit ihren Kollegen vor Ort stehen. Im CCPI sind zudem Beamte der Gendarmerie, der Polizeipräfektur Paris sowie internationaler Polizeiorganisationen wie Interpol und Europol stationiert.

Zu den Aufgaben der ausländischen Polizeibeamten in Uniform an den Spielorten zählen Patrouillengänge im Umfeld der Stadien, an den Fanzonen und an Bahnhöfen und Flugplätzen. Sie werden hier als Ansprechpartner für die Fans zur Verfügung stehen und auch etwaige Sicherheitsrisiken durch Krawallmacher und Hooligans an die Kommandozentrale melden.

Bei der Inbetriebnahme des Zentrums betonte Innenminister Cazeneuve noch einmal die Anstrengungen Frankreichs zur Gewährleistung einer optimalen Sicherheit der EURO 2016. Bei insgesamt 30 Übungen in den letzten beiden Monaten hätten die Ordnungskräfte terroristische Bedrohungsszenarien durchgespielt, so der Innenminister.

Letzte Änderung 24/08/2016

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