Frankreich begrüßt Ergebnisse des Finanzforum Klimawandel [fr]

Außenminister Laurent Fabius und Finanzminister Michel Sapin haben in einem Kommuniqué die erfreulichen Ergebnisse des Finanzforums Klimawandel begrüßt, das am 31. März 2015 in Paris stattfand. Dieses vom International Development Finance Club organisierte Forum fand in der Französischen Agentur für Entwicklung unter Mitarbeit des Weltressourceninstituts statt.

Es wurden gemeinsame Prinzipien zur Berechnung von Finanzierungen im Zusammenhang mit der Reduzierung von Treibhausgasemissionen vereinbart. Außerdem konnten Fortschritte bei der Berechnung von Finanzierungen zur Anpassung an den Klimawandel und des Hebeleffekts von öffentlichen Mitteln auf private Finanzierungsmodelle verzeichnet werden. Hier gilt es, bis Juni eine Einigung zu erzielen.

Michel Sapin erklärte, dass „diese Etappe sehr technisch erscheinen kann, aber es war unerlässlich, sich auf gemeinsame Prinzipien zu verständigen, damit die Entwicklungsbanken schnell eine präzise Aufstellung ihrer finanziellen Mittel zur Bekämpfung des Klimawandels vorstellen können.“ Gemeinsam mit seinem peruanischen Amtskollegen hat er kürzlich die Entwicklungsbanken dazu aufgerufen, quantifizierte Zielvorgaben für die Klimafinanzierung in den Ländern des Südens festzulegen.

Laurent Fabius fügte hinzu, dass „dieses Forum eine erste wichtige Etappe bei der Vorbereitung der finanziellen Aspekte der COP21 war, insbesondere was die Verpflichtung betrifft, die die Industrienationen auf dem Gipfel in Kopenhagen 2009 eingegangen sind und die besagt, dass sie ab 2020 gemeinsam jährlich 100 Milliarden Dollar aus privaten und öffentlichen Mitteln für die Entwicklungsländer zur Verfügung stellen.“

Die Frühjahrstagungen der Weltbank und des IWF vom 16. bis 18. April 2015, an denen Michel Sapin teilnehmen wird, bieten die Gelegenheit, diese Dynamik fortzusetzen und die internationalen Finanzierungsinstitutionen für die Bekämpfung des Klimawandels zu mobilisieren.

Letzte Änderung 05/06/2015

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