Gebietsreform: Festlegung der Hauptstädte der Regionen [fr]

Während des letztens Ministerrats am 31. Juli 2015 stellte Premierminister Manuel Valls die Liste der provisorischen Hauptstädte der zusammengeschlossenen Regionen sowie Maßnahmen zur Neuordnung der Gebietsverwaltung vor, die die Landkarte der französischen Regionen neu ordnen.

Um die Effizienz der öffentlichen Verwaltung zu steigern, wurde durch die Gebietsreform die Zahl der Regionen von 22 auf 13 verringert.

Sieben vorläufige Präfekten wurden mit der Aufgabe betraut, in den sieben neuen Regionen die Organisation der regionalen, staatlichen Verwaltungsstrukturen auszuarbeiten und zu koordinieren und die großen Etappen der Umsetzung bis 2018 zu benennen und zu leiten.

In den sechs zusammengeschlossenen Regionen wurden folgende provisorische Hauptstädte festgelegt:

• Aquitaine-Limousin-Poitou-Charentes: Bordeaux
• Auvergne-Rhône-Alpes: Lyon
• Bourgogne-Franche-Comté: Dijon
• Languedoc-Roussillon-Midi-Pyrénées: Toulouse
• Normandie: Rouen
• Nord-Pas-de-Calais-Picardie: Lille

Straßburg wurde per Gesetz zur Hauptstadt der Region Alsace-Champagne-Ardennes-Lorraine ernannt.

Für die anderen sechs Regionen bleiben die aktuellen Hauptstädte bestehen:

• Korsika: Ajaccio
• Provence-Alpes-Côte-D’Azur: Marseille
• Pays de la Loire: Nantes
• Centre-Val-De-Loire: Orléans
• Ile de France: Paris
• Bretagne: Rennes

JPEG

Die endgültigen Hauptstädte werden spätestens zum 1. Oktober 2016 nach Zustimmung der Regionalräte, die am 6. und 13. Dezember 2015 gewählt werden, festgelegt.

Um die Effizienz zu steigern und die Arbeitsmethoden zu verbessern, werden verschiedene Landesdirektionen eine Spezialisierung erfahren und die Rationalisierung der Betriebsmittel wird fortgesetzt.

Die neue Gebietsaufteilung soll das Gleichgewicht zwischen den Regionen gewährleisten.

Letzte Änderung 05/10/2015

Seitenanfang