Jugendliche aus aller Welt treffen sich zum „Labcitoyen 2013“ [fr]

JPEGVom 6. bis 16. Juli 2013 organisiert das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten gemeinsam mit dem Institut français und der Maison des cultures du monde die erste Ausgabe einer Tagungsreihe mit dem Titel „Labcitoyen 2013“. Dazu wurden 112 französischsprachige Jugendliche aus 80 Ländern aus allen Erdteilen eingeladen – die meisten von ihnen engagieren sich im Bereich der Menschenrechte. Ziel der 10-tägigen Veranstaltung ist die Förderung der französischen Sprache als Diskussions- und Handlungsinstrument für die großen Fragen unserer Zeit.
Diese erste Ausgabe steht unter dem Motto „ Menschenrechte im 21. Jahrhundert: Unser Engagement für die Zukunft“. Die Schwerpunkte bilden dabei Frauen- und Mädchenrechte, die Bekämpfung von Rassismus und Antisemitismus, Meinungsfreiheit im Zeitalter von Internet und sozialen Netzwerken und die Abschaffung der Todesstrafe. Dazu finden Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops statt. Außerdem besuchen die Teilnehmer die Nationalversammlung, um dort über das Thema Demokratie in der Welt zu sprechen, sowie das Mémorial de l’abolition de l’esclavage (Gedenkstätte zur Abschaffung der Sklaverei) in Nantes.
Auf der Rednerliste stehen einige namhafte Menschenrechtler, wie zum Beispiel der Vorsitzende der französischen Anwaltskammer und ehemalige Vorsitzende der Internationalen Liga gegen Rassismus und Antisemitismus (LICRA), Christian Charrière-Bournazel, der auch Schirmherr der Tagung ist, sowie verschiedene Künstler und Intellektuelle.

Weitere Informationen:
Labcitoyen sur le site de l’Institut français

Letzte Änderung 09/07/2013

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