Klimaabkommen COP21: Frankreich geht beim Ratifizierungsprozess voran [fr]

Mit dem Votum der Nationalversammlung vom 8. Juni 2016 ist das Ratifizierungsgesetz des Pariser Weltklimaabkommens endgültig angenommen worden.

Die aktuelle Vorsitzende der COP 21 und französische Umweltministerin Ségolène Royal wies in der Debatte darauf hin, dass genau sechs Monate nach der Verabschiedung des Abkommens, Frankreich damit der erste Industriestaat sei, der die gesetzlichen Grundlagen der Ratifizierung geschaffen hat.

Das in Paris verabredete Abkommen war am 22. April 2016 feierlich in New York von 177 Ländern unterzeichnet worden.

Das Pariser Abkommen zielt darauf ab, eine globale Antwort auf die Bedrohung des Klimawandels in Sinne einer nachhaltigen Entwicklung und der Bekämpfung der Armut zu geben. Die wichtigsten Ziele sind dabei:

-  Die Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 1,5% im Verhältnis zur vorindustriellen Zeit,
-  Die Förderung von Resilienz und einer CO2-Ausstoßarmen Entwicklung, die die Lebensmittelproduktion nicht bedroht,
-  Die Gewährleistung der notwendigen finanziellen Ausstattung des Prozesses zur Umsteuerung auf ein ausstoßarmes und widerstandsfähiges Entwicklungsmodell.

Letzte Änderung 29/08/2016

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