Konferenz über atomwaffenfreie Zone in Nahost verschoben [fr]

Die Verwahrstaaten des Vertrags über die Nichtverbreitung von Atomwaffen (Vereinigte Staaten, Russland und Großbritannien) haben am 26.11.2012 angekündigt, die Konferenz in Helsinki über die Einrichtung einer Zone ohne Atomwaffen und andere Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten, die bis Ende 2012 vorgesehen war, zu verschieben.

Frankreich hat dies zur Kenntnis genommen und mit Befriedigung festgestellt, dass die drei Staaten eindeutig bestätigt haben, dieses Ziel in Verbindung mit ihren Partnern weiter zu verfolgen und die Konferenz zu veranstalten, sobald die Voraussetzungen gegeben sind.
Frankreich hat sich immer für die Einrichtung einer Zone ohne Atomwaffen und andere Massenvernichtungswaffen im Nahen Osten stark gemacht und regelmäßig für die Texte gestimmt, die das Ziel einer atomwaffenfreien Zone in Nahost im Rahmen der Arbeiten der UN-Generalversammlung unterstützen.

Frankreichs Engagement an der Seite seiner engen Partner und besonders der drei Verwahrerstaaten ist ungebrochen. Frankreich gedenkt weiterhin konstruktiv mit ihnen zusammenzuarbeiten, damit diese Konferenz möglichst schnell unter besten Voraussetzungen und mit allen betroffenen Parteien stattfinden kann.

Frankreich begrüßt in diesem Zusammenhang die bemerkenswerte Vermittlerrolle des finnischen Diplomaten Jaakko Laajava und hofft, dass Herr Laajava seine Funktion auch im weiteren Verlauf des Prozesses wahrnehmen wird.

Letzte Änderung 10/05/2016

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