Libyen: Gegen Terror und für schnelle Bildung einer nationalen Einheitsregierung [fr]

Die Regierungen von Frankreich, Deutschland, Spanien, den Vereinigten Staaten, Italien und Großbritannien haben in einer gemeinsamen Erklärung vom 17.8.2015 mit Nachdruck die barbarischen Taten verurteilt, die in der libyschen Stadt Syrte von Anhängern der Terrorgruppe DAECH begangen wurden.

„Wir sind sehr besorgt angesichts der Berichte, wonach diese Kämpfer dicht besiedelte Stadtteile bombardiert und die libysche Bevölkerung mit Akten blinder Gewalt terrorisiert haben. Wir rufen alle Parteien in Libyen auf, die eine friedliche und geeinte Nation anstreben, sich unseren Bemühungen im Kampf gegen die Bedrohung anzuschließen, die die transnationalen Terrorgruppen darstellen und die Libyen für ihre eigenen Zwecke missbrauchen.

Wir begrüßen die letzten in Genf abgehaltenen Friedensgespräche im Rahmen des politischen Dialogs der Vereinten Nationen und bestätigen dem Sonderbeauftragten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für Libyen, Bernardino Leon, unsere volle Unterstützung. Die furchtbaren Ereignisse in Syrte unterstreichen die dringende Notwendigkeit für alle Parteien in Libyen, eine Vereinbarung zur Bildung einer nationalen Einheitsregierung zu erzielen, die in Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft die Sicherheit gegen gewalttätige Extremistengruppen gewährleistet, die das Land destabilisieren wollen. Wir bekräftigen, dass es für den politischen Konflikt in Libyen keine militärische Lösung gibt, und wir bleiben besorgt angesichts der wirtschaftlichen und humanitären Situation, die sich von Tag zu Tag verschlechtert. Wir sind bereit, die Umsetzung einer politischen Einigung insofern zu unterstützen, dass die nationale Einheitsregierung und ihre nationalen Institutionen effizient funktionieren und auf die dringenden Bedürfnisse des libyschen Volkes reagieren können.“

Letzte Änderung 08/10/2015

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