Premierminister Jean-Marc Ayrault hat am 27. Februar 2013 in der Nationalversammlung die Debatte über „Mali nach der Militärintervention – Perspektiven für den Wiederaufbau und die Entwicklung“ eröffnet. In diesem Zusammenhang hat er u. a. den Mut und die Professionalität der französischen Soldaten sowie die Einigkeit der Nation begrüßt. Einen bedeutenden Schwerpunkt sieht der Premierminister in der politischen Entwicklung des Landes: „Der Aufbau eines demokratischen Fundaments in Mali ist für einen dauerhaften Frieden unverzichtbar.“
Über die Wiederherstellung der territorialen Integrität Malis hinaus werde das Engagement der internationalen Gemeinschaft entscheidend sein „für die Stabilisierungsphase, die uns bevorsteht und die wir bereits vorbereiten“ und ebenso für die Sicherstellung der für Juli angekündigten Wahlen sowie des Beginns eines Dialogs mit allen beteiligten Gruppen Malis im Hinblick auf einen Prozess der nationalen Aussöhnung.
Diese neue Phase erfordert die Umwandlung der MISMA-Truppen aus den afrikanischen Nachbarstaaten Malis in einen Einsatz der Vereinten Nationen zum Friedenserhalt, worüber in New York mit Blick auf die baldige Verabschiedung einer Resolution durch den Sicherheitsrat bereits gesprochen wird.
Im Übrigen hat Jean-Marc Ayrault nochmals nachdrücklich bestätigt, dass alles getan werde, um die Freilassung der französischen Geiseln, die in der Sahelzone und in Nigeria festgehalten werden, zu erreichen.
