Marcel Prousts Auf der Suche der verlorenen Zeit wird 100 [fr]

(c) france.fr - GIF Am 14. November 1913 erschien im Verlag Grasset mit „Du côté de chez Swann“ (Auf dem Weg zu Swann), der erste Teil des siebenbändigen Romanzyklus „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Ein über 4000-seitiger Romanzyklus, der von manchen als der schönste der Welt bezeichnet wird. Stefan Zweig nannte ihn sogar das "einzigartigste epische Werk unserer Zeit“

„Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen“ ... bereits mit dem ersten Satz, nahezu an der Schwelle des Schlafes, begibt sich der Leser von Auf der Suche nach der verlorenen Zeit "auf die „Suche" nach der natürlichen Unbeschwertheit, die sich am Ende des Buchs anhand der „gefundenen Zeit" offenbart. Denn erst am Ende dieses riesenhaften Werks kann man letztendlich die vorangegangenen Geschehnisse verstehen.

Proust gilt neben James Joyce und Franz Kafka als einer der Schriftsteller, die den modernen Roman auf neue Wege führten.

Pünktlich zum Jubiläumsjahr ist im Reclam-Verlag gerade der erste Teil einer Neuübersetzung (Auf dem Weg zu Swann) des
Berliner Philologen Bernd-Jürgen Fischer in deutscher Sprache erschienen. Nach mehreren Übersetzungsversuchen in den 20er- und 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts schloss Eva Rechel-Mertens erst 1957 die Gesamtübersetzung des Werkes ab.

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Letzte Änderung 15/11/2013

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