Nobelpreis: Frankreich und seine Preisträger

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Der französische Wirtschaftswissenschaftler Jean Tirole erhält den Nobelpreis für Wirtschaft 2014. Aus diesem Anlass finden Sie hier einen Überblick der französischen Nobelpreisträger in den verschiedenen Kategorien. Mit 61 Verleihungen (10 für Frieden, 13 für Physik, 15 für Literatur, 8 für Chemie, 13 für Medizin, 2 für Wirtschaft) gehört Frankreich zu den Ländern mit den meisten Nobelpreisträgern weltweit.

Friedensnobelpreis
1901: Frédéric Passy © The Nobel Foundation
1901: Jean Henry Dunant © The Nobel Foundation
1907: Louis Renault © The Nobel Foundation
1909: Paul Henri Benjamin Balluet d'Estournelles de Constant, Baron de Constant de Rebecque © The Nobel Foundation
1920: Léon Victor Auguste Bourgeois © The Nobel Foundation
1926: Aristide Briand © The Nobel Foundation
1927: Ferdinand Buisson © The Nobel Foundation
1951: Léon Jouhaux © The Nobel Foundation
1952: Albert Schweitzer © The Nobel Foundation
1968: René Cassin © The Nobel Foundation
1999: Médecins Sans Frontières

- 1901: Frédéric Passy, Politiker, für die Gründung der Société d’arbitrage entre les Nations, der ersten französischen Gesellschaft für den Frieden (teilt sich den Preis mit Henri Dunant, dem Gründer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz)
- 1907: Louis Renault, Professor für internationales Recht, für seinen Einsatz für die internationale Schiedsgerichtsbarkeit
- 1909: Paul d’Estournelles de Constant, Politiker und Diplomat, für die Gründung der französischen Parlamentarischen Gruppe für freiwillige Schiedsgerichtsbarkeit sowie des Komitees für die Verteidigung nationaler Interessen und internationaler Aussöhnung
- 1920: Léon Bourgeois, Politiker, für seinen Beitrag zur Gründung des Völkerbunds, dessen erster Präsident er wurde
- 1926: Aristide Briand, Politiker und Diplomat, für seinen Einsatz für die Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland und die Unterzeichnung der Locarno-Verträge (teilt sich den Preis mit dem deutschen Politiker Gustav Stresemann)
- 1927: Ferdinand Buisson, Pädagoge und Politiker, für die Gründung der Liga der Menschenrechte (teilt sich den Preis mit dem deutschen Friedensaktivisten Ludwig Quidde)
- 1951: Léon Jouhaux, Gewerkschafter, für seine herausragende Rolle in der gewerkschaftlichen Friedensbewegung und seinen Kampf für die Rechte der Arbeiterschaft
- 1952: Albert Schweitzer, deutsch-französischer Theologe und Mediziner, für die Gründung des Krankenhauses in Lambarene in Französisch-Äquatorialafrika
- 1968: René Cassin, Politiker und Diplomat, für seine Mitwirkung an der Erarbeitung der Erklärung der Menschenrechte und seine Arbeit als Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte
- 1999: Ärzte ohne Grenzen, eine von französischen Ärzten gegründete Nichtregierungsorganisation für medizinische Nothilfe, für ihre humanitäre Pionierarbeit auf mehreren Kontinenten

Nobelpreis für Physik
1903: Antoine Henri Becquerel © The Nobel Foundation
1903: Marie Curie, née Sklodowska© The Nobel Foundation
1903: Pierre Curie © The Nobel Foundation
1908: Gabriel Lippmann © The Nobel Foundation
1926: Jean Baptiste Perrin © The Nobel Foundation
1929: Prince Louis-Victor Pierre Raymond de Broglie © The Nobel Foundation
1966: Alfred Kastler © The Nobel Foundation
1970: Louis Eugène Félix Néel © The Nobel Foundation
1991: Pierre-Gilles de Gennes © The Nobel Foundation
1992: Georges Charpak © The Nobel Foundation
1997: Claude Cohen-Tannoudji © The Nobel Foundation
2007: Albert Fert ©U. Montan

- 1903: Antoine Henri Becquerel, Marie Curie, Pierre Curie, für die Entdeckung der spontanen Radioaktivität und ihre Arbeit über Strahlungsphänomene
- 1908: Gabriel Lippmann, für seine auf dem Interferenzphänomen begründete Methode, Farben photographisch wiederzugeben
- 1926: Jean-Baptiste Perrin, Physiker und Politiker, für seine Arbeiten über die diskontinuierliche Struktur der Materie, besonders für seine Entdeckung des Sedimentationsgleichgewichts
- 1929: Louis de Broglie, Mathematiker und Physiker, für die Entdeckung der Wellennatur der Elektronen
- 1966: Alfred Kastler, Physiker, für die Entdeckung und Entwicklung der optischen Methoden beim Studium der Hertz-Resonanzen in Atomen
- 1970: Louis Néel, Physiker, für seine grundlegenden Leistungen und Entdeckungen auf dem Gebiet des Antiferromagnetismus und des Ferromagnetismus, die zu wichtigen Erkenntnissen in der Festkörperphysik geführt haben
- 1991: Pierre-Gilles de Gennes, Physiker, für seine Arbeiten über Ordnungsprozesse in Flüssigkristallen und Polymerlösungen, vor allem die erfolgreiche Anwendung mathematischer Modelle beim Übergang vom geordneten zum ungeordneten Zustand in Physik und Chemie
- 1992: Georges Charpak, Physiker, für seine grundlegenden Arbeiten an Detektoren für die Teilchenphysik, insbesondere für die Konstruktion der ersten Vieldraht-Proportionalkammern
- 1997: Claude Cohen-Tannoudji, Physiker, für seine Mitwirkung an der Entwicklung von Methoden zum Kühlen und Einfangen von Atomen mit Hilfe von Laserlicht
- 2007: Albert Fert, Physiker, für die Entdeckung des Riesenmagnetwiderstands (teilt sich den Preis mit dem deutschen Physiker Peter Grünberg)
- 2012: Serge Haroche, Physiker, für die Entwicklung bahnbrechender experimenteller Methoden, die es ermöglichen, Quantensysteme zu manipulieren

Nobelpreis für Chemie
1906: Henri Moissan © The Nobel Foundation
1911: Marie Curie, née Sklodowska © The Nobel Foundation
1912: Victor Grignard © The Nobel Foundation
1912: Paul Sabatier © The Nobel Foundation
1935: Frédéric Joliot © The Nobel Foundation
1935: Irène Joliot-Curie © The Nobel Foundation
1987: Jean-Marie Lehn © The Nobel Foundation
2005: Yves Chauvin © U. Montan

- 1906: Henri Moissan, Apotheker, für seine Untersuchung und Isolierung des Elements Fluor und die Einführung des nach ihm benannten elektrischen Ofens
- 1911: Marie Curie, Physikerin, für die Entdeckung der Elemente Radium und Polonium, die Charakterisierung des Radiums und seine Isolierung in metallischem Zustand und für ihre Untersuchungen über die Natur und die chemischen Verbindungen dieses wichtigen Elements
- 1912: Victor Grignard, Chemiker, Paul Sabatier, Chemiker, für ihren gemeinsamen Beitrag zum Fortschritt der organischen Chemie
- 1935: Frédéric et Irène Joliot-Curie, Chemiker, für ihre gemeinsam durchgeführten Synthesen von neuen radioaktiven Elementen
- 1987: Jean-Marie Lehn, für die Entwicklung und Verwendung von Molekülen mit strukturspezifischer Wechselwirkung von hoher Selektivität (Supramolekulare Chemie)
- 2005: Yves Chauvin, Chemiker, für die Entwicklung der Metathese-Methode in der organischen Synthese

Nobelpreis für Physiologie oder Medizin
1907: Charles Louis Alphonse Laveran © The Nobel Foundation
1912: Alexis Carrel © The Nobel Foundation
1913: Charles Robert Richet © The Nobel Foundation
1928: Charles Jules Henri Nicolle © The Nobel Foundation
1956: André Frédéric Cournand © The Nobel Foundation
1965: François Jacob © The Nobel Foundation
1965: André Lwoff © The Nobel Foundation
1965: Jacques Monod © The Nobel Foundation
1977: Roger Guillemin © The Nobel Foundation
1980: Jean Dausset © The Nobel Foundation
2008: Françoise Barré-Sinoussi ©U. Montan
2008: Luc Montagnier ©U. Montan
2011: Jules A. Hoffmann © The Nobel Foundation Photo: U. Montan

- 1907: Alphonse Laveran, Tropenmediziner, für seine Arbeit über die Rolle der Einzeller als Krankheitserreger (1880 entdeckte er den Erreger der Malaria)
- 1912: Alexis Carrel, Chirurg und Biologe, für seine Arbeiten über die Gefäßnaht sowie über Gefäß- und Organtransplantationen
- 1913: Charles Richet, Mediziner, für seine Arbeiten über Anaphylaxie
- 1928: Charles Nicolle, Mediziner und Mikrobiologe, für seine Arbeiten über Flecktyphus
- 1956: André Frédéric Cournant, Mediziner, für seine Arbeiten über Herzkatheterisierung und die pathologischen Veränderungen im Kreislaufsystem
- 1965: François Jacob, Physiologe, André Lwoff, Mikrobiologe, Jacques Monod, Biochemiker, für ihre Entdeckungen auf dem Gebiet der genetischen Kontrolle der Synthese von Enzymen und Viren
- 1977: Roger Guillemin, Biochemiker und Endokrinologe, für seine Entdeckungen über die Produktion von Peptidhormonen im Gehirn
- 1980: Jean Dausset, Mediziner und Hämatologe, für die Entdeckung genetisch bestimmter zellulärer Oberflächenstrukturen, von denen immunologische Reaktionen gesteuert werden
- 2008: Françoise Barré-Sinoussi, Virologin, Luc Montagnier, Biologe und Virologe, für die Entdeckung des HI-Virus
- 2011: Jules Hoffmann, Biologe, für Entdeckungen über die Aktivierung der angeborenen Immunität

Nobelpreis für Literatur (für das Lebenswerk)
1901: Sully Prudhomme © The Nobel Foundation
1904: Frédéric Mistral © The Nobel Foundation
1915: Romain Rolland © The Nobel Foundation
1921: Anatole France © The Nobel Foundation
1927: Henri Bergson © The Nobel Foundation
1937: Roger Martin du Gard © The Nobel Foundation
1957: Albert Camus © The Nobel Foundation
1960: Saint-John Perse © The Nobel Foundation
1964: Jean-Paul Sartre © Lufti Özkök
1985: Claude Simon © The Nobel Foundation
2000: Gao Xingjian © The Nobel Foundation
2008: Jean-Marie Gustave Le Clézio © The Nobel Foundation

- 1901: Sully Prudhomme
- 1904: Frédéric Mistral
- 1915: Romain Rolland
- 1921: Anatole France
- 1927: Henri Bergson
- 1937: Roger Martin du Gard
- 1947: André Gide
- 1952: François Mauriac
- 1957: Albert Camus
- 1960: Saint-John Perse
- 1964: Jean-Paul Sartre (lehnt ab)
- 1985: Claude Simon
- 2000: Gao Xinjiang
- 2008: Jean-Marie Le Clézio
- 2014: Patrick Modiano

Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften
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1988: Maurice Allais © The Nobel Foundation

- 1988: Maurice Allais, Ingenieur und Wirtschaftswissenschaftler, für seine bahnbrechenden Beiträge zur Theorie der Märkte und der effizienten Nutzung von Ressourcen
- 2014: Jean Triole, Ökonom, Lehrender an der Universität Toulouse, für seine Analyse von Marktmacht und Marktregulierung


Les lauréats français du prix Nobel

L’attribution du prix Nobel de l’économie à Jean Tirole en 2014 est l’occasion de revenir sur la place de la France dans la réception de ce prix prestigieux. La France fait partie des pays les plus représentés parmi les récipiendaires du prix Nobel. C’est à 61 reprises qu’il a été décerné à des Français :

- 10 prix Nobel de la paix
- 13 prix Nobel de physique
- 8 prix Nobel de chimie
- 13 prix Nobel de physiologie ou médecine
- 15 prix Nobel de littérature
- 2 prix Nobel d’économie

Retour sur les grands hommes français récipiendaire du prix.

Prix Nobel de la Paix
1901: Frédéric Passy © The Nobel Foundation
1901: Jean Henry Dunant © The Nobel Foundation
1907: Louis Renault © The Nobel Foundation
1909: Paul Henri Benjamin Balluet d'Estournelles de Constant, Baron de Constant de Rebecque © The Nobel Foundation
1920: Léon Victor Auguste Bourgeois © The Nobel Foundation
1926: Aristide Briand © The Nobel Foundation
1927: Ferdinand Buisson © The Nobel Foundation
1951: Léon Jouhaux © The Nobel Foundation
1952: Albert Schweitzer © The Nobel Foundation
1968: René Cassin © The Nobel Foundation
1999: Médecins Sans Frontières

- 1901 : Frédéric Passy, homme politique, pour avoir fondé et présidé la Société d’arbitrage entre les Nations, ancêtre de l’ONU (Nobel reçu conjointement avec Henri Dunant, fondateur de la Croix Rouge)
- 1907 : Louis Renault, professeur de droit international, pour son action en faveur de l’arbitrage international.
- 1909 : Paul d’Estournelles de Constant, diplomate, pour avoir fondé et présidé le groupe parlementaire français de l’arbitrage international, du comité de défense des intérêts nationaux et de conciliation internationale.
- 1920 : Léon Bourgeois, homme politique, pour sa contribution à la mise en place de la Société des Nations (dont il fut le premier président)
- 1926 : Aristide Briand, homme politique et diplomate, pour son action en faveur de la réconciliation entre la France et l’Allemagne (reçu conjointement avec l’Allemand Streseman à la suite des accords de Locarno)
- 1927 : Ferdinand Buisson, pour avoir créé et présidé la Ligue des Droits de l’Homme (reçu conjointement avec le pacifiste allemand Ludwig Quidde)
- 1951 : Léon Jouhaux, syndicaliste, pour ses nombreux engagements pacifistes
- 1952 : Albert Schweitzer, théologien et médecin franco-allemand, pour avoir fondé l’hôpital de Lambaréné au Gabon.
- 1968 : René Cassin, homme politique et diplomate, pour son travail sur la déclaration des droits de l’homme et pour son activité de président de la Cour Européenne des Droits de l’Homme.
- 1999 : Médecins Sans Frontières, organisation non-gouvernementale créée par des médecins français.

Prix Nobel de physique
1903: Antoine Henri Becquerel © The Nobel Foundation
1903: Marie Curie, née Sklodowska© The Nobel Foundation
1903: Pierre Curie © The Nobel Foundation
1908: Gabriel Lippmann © The Nobel Foundation
1926: Jean Baptiste Perrin © The Nobel Foundation
1929: Prince Louis-Victor Pierre Raymond de Broglie © The Nobel Foundation
1966: Alfred Kastler © The Nobel Foundation
1970: Louis Eugène Félix Néel © The Nobel Foundation
1991: Pierre-Gilles de Gennes © The Nobel Foundation
1992: Georges Charpak © The Nobel Foundation
1997: Claude Cohen-Tannoudji © The Nobel Foundation
2007: Albert Fert ©U. Montan

- 1903 : Antoine Henri Becquerel, Marie Curie, Pierre Curie, pour leurs travaux sur la radioactivité grâce au radium.
- 1908 : Gabriel Lippmann, pour une méthode de photographie en couleur par fixation des interférences lumineuse. Cette méthode reste à ce jour la seule ayant permis la reconstitution intégrale de l’ensemble des longueurs d’onde réfléchies par un objet. C’est la photographie interférentielle de Lippmann.
- 1921 : Jean-Baptiste Perrin, physicien, chimiste et homme politique, pour avoir confirmé expérimentalement la théorie atomiste.
- 1929 : Louis de Broglie, mathématicien et physicien, pour sa découverte de la nature ondulatoire des électrons.
- 1966 : Alfred Kastler, physicien, pour la mise au point de la technique du pompage optique.
- 1970 : Louis Néel, physicien, pour le déplacement des particules électrisées et la propagation des ondes dans le plasma de la magnétosphère.
- 1991 : Pierre-Gilles de Gennes, physicien, pour ses théories sur la matière molle.
- 1992 : Georges Charpak, physicien, pour la mise au point d’un nouveau type de détecteur de particules.
- 1997 : Claude Cohen-Tannoudji, physicien, pour une méthode permettant de ralentir et d’isoler des atomes par laser.
- 2007 : Albert Fert, physicien, pour ses travaux sur la magnétorésistance géante (avec le physicien allemand Peter Grünberg.)
- 2012 : Serge Haroche, physicien, pour ses travaux sur la physique quantique

Prix Nobel de chimie
1906: Henri Moissan © The Nobel Foundation
1911: Marie Curie, née Sklodowska © The Nobel Foundation
1912: Victor Grignard © The Nobel Foundation
1912: Paul Sabatier © The Nobel Foundation
1935: Frédéric Joliot © The Nobel Foundation
1935: Irène Joliot-Curie © The Nobel Foundation
1987: Jean-Marie Lehn © The Nobel Foundation
2005: Yves Chauvin © U. Montan

- 1906 : Henri Moissan, pharmacien, pour l’ensemble de ses travaux. Il est connu pour avoir le premier isolé le fluor
- 1911 : Marie Curie, pour ses travaux sur le polonium et le radium.
- 1912 : Victor Grignard, Paul Sabatier, chimistes, pour leurs travaux ayant permis de faire progresser la chimie organique.
- 1935 : Frédéric et Irène Joliot, chimistes, pour la découverte de la radioactivité artificielle.
- 1987 : Jean-Marie Lehn, chimiste, pour l’ensemble de ses travaux sur les molécules creuses.
- 2005 : Yves Chauvin, chimiste

Prix Nobel de physiologie ou médecine
1907: Charles Louis Alphonse Laveran © The Nobel Foundation
1912: Alexis Carrel © The Nobel Foundation
1913: Charles Robert Richet © The Nobel Foundation
1928: Charles Jules Henri Nicolle © The Nobel Foundation
1956: André Frédéric Cournand © The Nobel Foundation
1965: François Jacob © The Nobel Foundation
1965: André Lwoff © The Nobel Foundation
1965: Jacques Monod © The Nobel Foundation
1977: Roger Guillemin © The Nobel Foundation
1980: Jean Dausset © The Nobel Foundation
2008: Françoise Barré-Sinoussi ©U. Montan
2008: Luc Montagnier ©U. Montan
2011: Jules A. Hoffmann © The Nobel Foundation Photo: U. Montan

- 1907 : Alphone Laveran, parasitologiste français, pour l’ensemble de son œuvre. Pionnier en médecine tropicale, il est connu pour avoir découvert en 1880 le parasite responsable du paludisme.
- 1912 : Alexis Carrel, chirurgien et biologiste, pour ses travaux en chirurgie vasculaire et en transplantation d’organes. Il est connu pour son expérience d’un cœur de poulet battant in vitro plus longtemps que la durée de vie d’un poulet.
- 1913 : Charles Richet, physiologiste, pour ses travaux sur l’anaphylaxie (réaction allergique rapide).
- 1928 : Charles Nicolle, médecin et microbiologiste, pour ses travaux sur le typhus.
- 1956 : André Frédéric Cournant, médecin et physiologiste, pour ses travaux sur le cathétérisme cardiaque.
- 1965 : François Jacob, André Lwoff, Jacques Monod, chercheurs en biologie, pour leurs travaux sur la génétique microbienne.
- 1977 : Roger Guillemin, endocrinologue, pour ses découvertes des neurohormones.
- 1980 : Jean Dausset, immunologue, pour sa découverte du complexe majeur d’histocompatibilité, qui permet aujourd’hui de connaître la compatibilité entre donneur et receveur pour une greffe d’organe.
- 2008 : Françoise Barré-Sinoussi, chercheuse, et Luc Montagnier, biologiste virologue, pour leurs travaux sur le virus de l’immunodéficience humaine (VIH).
- 2011 : Jules Hoffmann, biologiste.

Prix Nobel de littérature (pour l’ensemble de leur œuvre)
1901: Sully Prudhomme © The Nobel Foundation
1904: Frédéric Mistral © The Nobel Foundation
1915: Romain Rolland © The Nobel Foundation
1921: Anatole France © The Nobel Foundation
1927: Henri Bergson © The Nobel Foundation
1937: Roger Martin du Gard © The Nobel Foundation
1957: Albert Camus © The Nobel Foundation
1960: Saint-John Perse © The Nobel Foundation
1964: Jean-Paul Sartre © Lufti Özkök
1985: Claude Simon © The Nobel Foundation
2000: Gao Xingjian © The Nobel Foundation
2008: Jean-Marie Gustave Le Clézio © The Nobel Foundation

- 1901 : Sully Prudhomme
- 1904 : Frédéric Mistral
- 1915 : Romain Rolland
- 1921 : Anatole France
- 1927 : Henri Bergson
- 1937 : Roger Martin du Gard
- 1957 : Albert Camus
- 1960 : Saint-John Perse
- 1964 : Jean-Paul Sartre (qu’il décline. Jean-Paul Sartre a toujours rejeté tous les honneurs par principe, à une exception près toutefois : il accepte le titre de docteur honoris causa de l’Université de Jérusalem en 1976).
- 1985 : Claude Simon
- 2000 : Gao Xinjiang
- 2008 : Jean-Marie Le Clézio
- 2014 Patrick Mondiano

Prix Nobel d’économie
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1988: Maurice Allais © The Nobel Foundation

- 1988 : Maurice Allais, pour la théorie de l’équilibre général et partiel.
- 2014 : Jean Tirole, pour ses travaux sur la théorie de la régulation des marchés

Letzte Änderung 02/02/2016

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