Französische Entwicklungshilfe: Mehr Kooperation und mehr Transparenz [fr]

Im Rahmen seiner Wirtschaftsdiplomatie geht Frankreich mit einem integrativen Ansatz, der in Frankreich ansässige Unternehmen aktiv einbindet, neue Wege bei der Entwicklungshilfe. Hierzu dient eine Rahmenvereinbarung, die am 24. April 2015 zwischen der Agentur für Entwicklung (AFD) und dem Anfang des Jahres gegründeten Dienstleister für Export- und Investitionsförderung Business France von deren Leiterinnen Anne Paugam und Muriel Pénicaud im Beisein vom Staatssekretär für den Außenhandel Matthias Fekl unterzeichnet wurde.

Diese Zusammenarbeit, die insbesondere auf die Schwellenländer, die Länder Subsahara-Afrikas und die Mittelmeerstaaten abzielt, wird vorrangige Bereiche der Entwicklungspolitik betreffen, wie nachhaltige Stadtentwicklung, Energie-, Verkehrs-, Wasser- und Abwasserinfrastrukturen, Entwicklung des ländlichen Raums, Landwirtschaft und Ernährung sowie Gesundheit.

Das Übereinkommen stärkt den Informationsaustausch zwischen beiden Agenturen etwa bei Veranstaltungen (Workshops, Foren, Seminare etc.), die von einem der beiden Partner gefördert werden. Für die AFD wird so die Suche nach leistungsstarken Unternehmen für die Realisierung ihrer Projekte vereinfacht und Business France kann im Gegenzug Exportunternehmen effektiver beim Ausbau ihrer Aktivitäten auf internationaler Ebene unterstützen.

Mehr Transparenz
Mit der neuen Internetplattform transparence.gouv.fr macht die französische Politik für Entwicklung und Zusammenarbeit eine weiteren Schritt hin zu mehr Transparenz ihrer Aktivtäten.

Die Seiten bieten einen projektbezogenen Einblick in die von Frankreich geförderten Projekte in den 16 wichtigsten Zielländern in Afrika. Laut der Staatssekretärin für Entwicklung Annick Girardin tragen sie dazu bei, die Entwicklungshilfe Frankreichs offener, effektiver und transparenter zu machen.

Letzte Änderung 26/06/2015

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