Résistance-Kämpfer im Panthéon: Ein Zeichen für Pflicht zu Wachsamkeit und Widerstand [fr]

Mit der symbolischen Überführung ihrer Särge ins Panthéon wurden am 27. Mai 2015 mit Pierre Brossolette, Geneviève de Gaulle Anthonioz, Germaine Tillion und Jean Zay vier Persönlichkeiten des Widerstandes gegen das Vichy-Regime und die Besatzung Frankreichs durch die Nationalsozialisten geehrt.

Die Überführung in den weltlichen Tempel der Republik, den Panthéon, in dem viele bedeutende Persönlichkeiten der Nation ihre letzte Ruhestätte fanden, fand auf Wunsch von Staatspräsident François Hollande statt. An der Feier nahmen auf dessen ausdrücklichen Wunsch mehrere Schulklassen und Studentengruppen teil.

In seiner Rede präsentierte der Staatspräsident die vier Résistance-Kämpfer als Leitbilder der Jugend, deren Geist fortlebe. In deren Sinne nahm er auch Bezug auf den republikanischen Marsch zur Verteidigung der Freiheit am 11. Januar zu Ehren der Opfer der Anschläge in Paris. Dabei verurteilte er jedwede Gleichgültigkeit gegenüber dem Fanatismus, dem Antisemitismus und dem Rassismus. Jede Generation habe in deren Sinne eine Pflicht zur Wachsamkeit und zum Widerstand und müsse sich dagegen wehren, dass das „Unakzeptable nicht akzeptiert werde“.

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Letzte Änderung 28/05/2015

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