Sicherheit bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 [fr]

Am 2. September 2015 tagte unter Vorsitz von Innenminister Bernard Cazeneuve zum ersten Mal der nationale Ausschuss für Sicherheitsfragen zur Fußball-EM 2016 mit Vertretern der Austragungsorte sowie des französischen Fußballverbandes.

Die Fußball-Europameisterschaft wird vom 10. Juni bis 10. Juli 2016 in zehn französischen Städten ausgetragen: Paris, Saint-Denis, Lille, Lens, Lyon, Bordeaux, Saint-Etienne, Toulouse, Marseille und Nizza. Insgesamt werden 24 Mannschaften in 51 Spielen gegeneinander antreten. Sieben Millionen Zuschauer werden erwartet.

Maßnahmen zur Gewährleistung maximaler Sicherheit während dieser Zeit:

-  Der französische Staat und der französische Fußballverband unterzeichnen ein Protokoll über die Sicherheit der EM 2016, in dem die Zuständigkeiten in Sachen Sicherheit und Sicherung der Veranstaltungen geregelt werden: Stadien, Basislager, Mannschafts- und der UEFA-Hotels fallen in den Zuständigkeitsbereich des Veranstalters, die Sicherheit am Rande der Veranstaltungsorte ist Sache des Staates. Für die Koordinierung ist eine nationale Arbeitsgruppe gemeinsam mit der Gesellschaft EURO 2016 SAS sowie den Sicherheitsausschüssen der jeweiligen Departements zuständig. Die Sicherheitsstrategie zum Schutz der Zuschauer sowie der Mannschaften, Schiedsrichter, Offiziellen, Pressevertreter etc. besteht aus der Risikoanalyse und der Aktualisierung der Bedrohungslage, die allen für die Sicherheit zuständigen Instanzen zur Verfügung gestellt wird.
-  Für die Sicherheit auf den „Fanmeilen“ der 10 austragenden Städte, in denen Live-Übertragungen stattfinden, sorgen private Sicherheitsfirmen, die von den jeweiligen Städten angestellt werden. Außerhalb dieser Bereiche sind die staatlichen Ordnungskräfte zuständig.

Des Weiteren hat der Innenminister ein Partnerschaftsabkommen zwischen dem französischen Staat und den verschiedenen Partnern unterzeichnet, das dem positiven Effekt der EM 2016 für Wachstum und Beschäftigung Rechnung tragen soll. Dieses Abkommen wurde von den für Sport und Beschäftigung zuständigen Ministern in Anwesenheit des Staatspräsidenten bereits am 10. Juli 2015 unterzeichnet. Es ermöglicht unter anderem, qualitativ und quantitativ auf den Personalbedarf von Unternehmen im Rahmen der EM zu reagieren, berufliche Eingliederung und nachhaltige Beschäftigung zu fördern und das wirtschaftliche Potential sowie das Fachwissen der KMU, insbesondere an den Austragungsorten, zu nutzen.

Letzte Änderung 01/06/2016

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