Staatspräsident Hollande beim G7: Es geht ums Klima [fr]

Staatspräsident François Hollande unterstrich beim G7-Treffen in Elmau am 8. Juni 2015 die Notwendigkeit von verbindlichen Zielen zur Bekämpfung des Klimawandels

„Das große Thema beim G7-Treffen ist heute Morgen das Klima. Frankreich kommt hier eine besondere Verantwortung zu, denn es trägt Ende dieses Jahres die Konferenz aus, bei der es um die Bekämpfung des Klimawandels geht. Bei diesem G7 müssen die Länder Verpflichtungen eingehen.

Momentan geht das Kommuniqué, das ausgearbeitet wird, in die richtige Richtung. Ich werde dafür sorgen, dass es noch präziser verfasst wird, damit wir mehr Finanzierung erhalten, damit die Länder, die sich um eine Energiewende bemühen müssen, und insbesondere die anfälligsten, die schwächsten Länder unterstützt werden können.

Ich werde auch dafür sorgen, dass die aufgeführten Ziele realistisch, aber gleichzeitig ehrgeizig sind, insbesondere im Hinblick auf eine Eindämmung der Erderwärmung in den kommenden Jahren.

Schließlich wird Frankreich gewisse Initiativen ergreifen, die es seinen Partnern vorlegen wird, darunter ein Warnsystem für die von Naturkatastrophen und Wirbelstürmen besonders bedrohten Inseln.

Frankreich möchte, dass dieser G7 etwas bringt. Viele unserer Landsleute fragen sich: Was nützt dieses Zusammentreffen der reichsten Länder der Welt? Es geht darum, Verpflichtungen für das Wachstum einzugehen. Gestern wurden Entscheidungen zur Bekämpfung des Terrorismus und zur Gewährleistung der Sicherheit getroffen. Das war auch das Thema beim gestrigen Abendessen. Und zur Ukraine und der Lage im Mittleren Osten, wo umgehend Lösungen für die Flüchtlingsproblematik gefunden werden müssen. Aber Frankreich will auch, dass dieser G7 dazu beiträgt, unseren Planeten vor den Katastrophen und Angriffen zu schützen, die ihm leider allzu oft von den reichsten Ländern der Erde drohen.“

Letzte Änderung 18/08/2015

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