Im Rahmen der Reform des Staates und der öffentlichen Politiken zur Modernisierung seiner Verwaltung „revolutioniert“ Frankreich auch seine historisch gewachsene Steuer- und Finanzverwaltung.
Die für die Gesetzgebung, Veranlagung und Prüfung aller Steuern verantwortliche Direction générale des impôts (DGI) und die für das Haushaltswesen und die Erhebung der Steuern zuständige Direction générale de la comptabilité publique (DGCP) werden im Zeitraum von 2008 bis 2012 sukzessive zur Direction générale des finances publiques (DGFP) verschmolzen. Damit endet das historisch gewachsene doppelgleisige System. Die Neuordnung bringt zwei Vorteile:
Der Steuerzahler hat in Zukunft nur noch einen einzigen Ansprechpartner (guichet unique) in Steuerfragen.
Durch die Verwaltungsvereinfachung, die in Zukunft Doppelarbeiten und Reibungsverluste vermeidet, kommt es zu beträchtlichen Kosteneinsparungen.
Die neue DGFP wird nach der Zusammenführung der bisherigen zwei Verwaltungen insgesamt 130.000 Beschäftigte haben.
Eine Präsentation der neuen französischen Finanzverwaltung (DGFiP) siehe PDF-Dokument.
