Terrorismus - Attentat in Nizza – Krisenstab zur Unterstützung der Opfer [fr]

Der Premierminister hat unmittelbar nach dem Anschlag die „cellule interministérielle d’aide aux victimes“ (CIAV, interministerieller Krisenstab für die Unterstützung von Opfern) in den Räumlichkeiten des Krisen- und Unterstützungszentrums im Quai d’Orsay aktiviert.

Mehr als 80 Personen sind im Krisenstab CIAV mobilisiert, in dem Mitarbeiter des Justizministeriums, des Innenministeriums (Erkennungsdienst und Zivilschutz), des Gesundheitsministeriums und des Außenministeriums, Vertreter der Staatsanwaltschaft, Gesundheitspersonal (Rotes Kreuz und medizinisch-psychologische Notfallstation) sowie Mitglieder von Opferhilfevereinen (INAVEM, FENVAC) zusammenarbeiten.

Die CIAV gewährleistet den Kontakt mit den Familien aller Opfer und Verletzten. Eine einheitliche Rufnummer steht deren Angehörigen zur Verfügung: 01 43 17 56 46 (vom Ausland aus + 33 1 43 17 56 46). Etwa 7.500 Anrufe wurden dort bereits bearbeitet. Die CIAV stellt auch die Verbindung zu den ausländischen Botschaften in Frankreich her.

Mitarbeiter der CIAV sind in der Anlaufstelle für Familien präsent, die in Nizza eingerichtet wurde, und arbeiten mit den Abteilungen der Präfektur des Departements Alpes-Maritimes.

Der Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Entwicklung, Jean-Marc Ayrault, der am elften Gipfel des Asien-Europa-Treffens (ASEM) teilnahm, hat seinen Aufenthalt verkürzt, um nach Paris zurückzureisen.

Letzte Änderung 29/09/2016

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