Ukraine: Telefonkonferenz mit Staatspräsident Putin [fr]

Der französische Staatspräsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel sprachen am 23. August 2016 auf einer Telefonkonferenz mit dem russischen Präsidenten Putin über die Lage in der Ukraine.

Der Staatspräsident, der erneut an Frankreichs festen Standpunkt erinnerte, die illegale Annektierung der Krim nicht anzuerkennen, gab seiner Besorgnis angesichts der in den letzten Wochen zunehmenden Spannungen und der gestiegenen Zahl an Verletzungen des Waffenstillstands zum Ausdruck, die von den OSZE-Beobachtern in der Ostukraine festgestellt wurden.

Er wies auf die Risiken hin, die eine Eskalation auf den gesamten Prozess haben könnte, und dass es keine Alternative zu einer friedlichen Lösung gibt. Er betonte erneut, dass alle im Rahmen der Minsker Übereinkommen eingegangenen Verpflichtungen von den betreffenden Parteien eingehalten werden müssen, sowohl hinsichtlich der Sicherheit als auch im politischen Bereich.

Zudem hob der Staatspräsident erneut Frankreichs konstantes Engagement an der Seite Deutschlands im Normandie-Format hervor. Er sprach sich dafür aus, umgehend die Voraussetzungen für ein erneutes Vierer-Treffen zu schaffen, um die nächsten Schritte zur Beendigung der Krise zu beraten.

Letzte Änderung 04/11/2016

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