Weimarer Dreieck [fr]

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Das Weimarer Dreieck wurde 1991 von den damaligen Außenministern Deutschlands, Frankreichs und Polens initiiert. Ein erstes informelles Treffen auf Ebene der Staats- und Regierungschefs fand 1993 in Danzig statt, gefolgt von weiteren trilateralen Gipfeltreffen 1998 in Posen, 1999 in Nancy, 2001 in Hambach, 2003 in Breslau, 2005 wiederum in Nancy, 2006 im Juli in Weimar und im Dezember in Mettlach (Saar) und 2011 in Warschau.

Neben den regelmäßigen Treffen auf höchster Ebene (Staats- und Regierungschefs) bietet das Weimarer Dreieck den Rahmen für Treffen der Außenminister. Daneben gibt es eine Reihe weiterer offizieller und inoffizieller Begegnungen im Dreierformat, beispielsweise von weiteren Fachministern (europäische Angelegenheiten, Verteidigung, Finanzen, Justiz, Soziales, Arbeit), Parlamentariern und hohen Ministerialbeamten. Darüber hinaus tragen vermehrt auch Städte- und Regionenpartnerschaften sowie Begegnungen zwischen Künstlern und Wissenschaftlern und gemeinnützigen Vereinen unter dem Dach des Weimarer Dreiecks zum Zusammenwachsen der Zivilgesellschaften der drei Staaten bei. Die intensive Zusammenarbeit des Deutsch-Französischen Jugendwerks mit dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk lässt die Zahl trilateraler Jugendbegegnungen steigen.

Weitere Informationen

- 25 Jahre Weimarer Dreieck: Gemeinsame Erklärung Deutschlands, Frankreichs und Polens

- Komitee für die Förderung der deutsch-französisch-polnischen Zusammenarbeit e.V. (’Weimarer Dreieck’)

- Weimarer Dreieck auf der Seite des Auswärtigen Amts

- Gemeinsame Erklärung der Außenminister von Deutschland, Frankreich und Polen zur Zukunft Europas Weimar, 29. August 1991

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Letzte Änderung 01/09/2016

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