Weltklimakonferenz: Zwischenbericht über die Auswirkungen der nationalen Beiträge [fr]

Erklärung von Außenminister Laurent Fabius (30. Oktober 2015)

Das Sekretariat der Klimakonvention hat heute seinen Zwischenbericht über die Auswirkungen der nationalen Beiträge vorgestellt, die vor dem 1. Oktober im Vorfeld der Klimakonferenz von 146 Staaten veröffentlicht wurden. Ich rufe alle Länder dazu auf, dies noch vor Beginn der Konferenz zu tun.

Der Bericht zeigt, dass die nationalen Beiträge es möglich machen, die Dinge zu verändern und das Schlimmste abzuwenden, das heißt eine Erwärmung auf 4 - 5°C oder mehr. Er bestätigt, dass es möglich ist, einen Weg einzuschlagen, der die Erwärmung auf unter 1,5 – 2°C bis Ende des Jahrhunderts begrenzt, was allerdings zusätzliche Bemühungen mit sich bringt.

Bestimmten Einschätzungen zufolge sind wir auf dem Weg einer Erhöhung zwischen 2,7 und 3°C bis Ende des Jahrhunderts. Dies bestätigt die Notwendigkeit, bei der COP21 in Paris ein Abkommen zu treffen, das eine regelmäßige Steigerung der nationalen Beiträge ermöglicht.

Neben dem Ziel der Reduzierung von Treibhausgasemissionen, beinhalten die nationalen Beiträge auch Elemente bezüglich einer ehrgeizigen Politik in unterschiedlichen Bereichen (Entwicklung der erneuerbaren Energien, Energieeffizienz, etc.). Der Prozess der nationalen Beiträge hat ermöglicht, die Klimafrage in zahlreichen Ländern neu zu stellen, insbesondere mit der Beteiligung der Zivilgesellschaft an der Debatte im Vorfeld.

Bei der vorbereitenden Konferenz kommen vom 8. bis 10. November in Paris etwa 80 Minister zusammen, um über alle wichtigen Punkte des Abkommens zu sprechen. Sie werden so bei den Fragen bezüglich des Bestrebens, das fortgesetzt werden muss, und der langfristigen Zielsetzung vorankommen.

Der Prozess der nationalen Beiträge ist eine Premiere in der Geschichte der Klimaverhandlungen. Es ist eine solide Grundlage für den Erfolg in Paris, der unerlässlich ist.

- Result of state contributions

Letzte Änderung 17/12/2015

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