Weltklimakonferenz in Paris: Fortschritte bei Bonner Vorbereitungskonferenz [fr]

Vom 19. bis 24. Oktober 2015 traf die Ad-hoc-Arbeitsgruppe der Durban-Plattform in Bonn zu den letzten Verhandlungen vor dem Klimagipfel in Paris (30.11.- 11.12.2015) zusammen. Die 1300 Vertreter aus 195 Staaten einigten sich dabei am Ende der Konferenz auf einen Verhandlungstext für den Klimagipfel. Die nächste Etappe sind die Vorverhandlungen in Paris vom 8. bis 10. November.

Die Gespräche in dieser Woche waren schwierig und intensiv, aber angesichts der Dringlichkeit, im Dezember ein Abkommen zu erlangen, haben die Verhandlungspartner bis zur letzten Minute daran gearbeitet, den Text fertigzustellen, der während der Sitzung von 20 auf 51 Seiten anwuchs. Der zunächst als Arbeitsgrundlage vorgeschlagene Text blieb erhalten, wobei jeder Abschnitt um alternative Artikel ergänzt und innerhalb einzelner Artikel Optionen aufgenommen wurden, über die es in Paris zu entscheiden gilt.

Erklärung von Außenminister Laurent Fabius, Vorsitzender der Pariser Klimakonferenz, im Vorfeld der Verhandlungen in Bonn (20. Oktober 2015)

Wir haben einen neuen Text auf dem Tisch. Die Ko-Vorsitzenden hatten einen kurzen Text von zwanzig Seiten ausgearbeitet, der allen Vertretern vorgelegt wurde, die zahlreiche Änderung vorgebracht haben. Jetzt haben wir einen dreißigseitigen Text, der eine Reihe von Änderungen enthält.

In wenigen Augenblicken werde ich vor die Gesandten treten. Ich werde ihnen sagen, dass wir in Bonn vorankommen müssen, damit Paris ein Erfolg wird. Also muss es zum Ende der Woche einen möglichst prägnanten Text geben mit Vorschlägen ausgehend von dem, was bereits ausgearbeitet wurde. Dieser Text sollte normalerweise als Grundlage für die Konferenz in Paris dienen.

Das ist der Stand der Dinge.

Ich werde ihnen selbstverständlich zuhören, denn meine Rolle als Vorsitzender der COP21 ist es, allen Gehör zu schenken und ein ehrgeiziges Ziel für den Text zu wahren. Es darf nicht einfach nur ein Abkommen geben, es muss ein gutes Abkommen geben und Kompromisse müssen begünstigt werden.

Letzte Änderung 10/12/2015

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