Weltklimakonferenzstandort Le Bourget für nachhaltiges Eventmanagement zertifiziert [fr]

Das Gelände von Paris-Le Bourget wurde wegen seiner Aufnahmekapazitäten und der guten Erreichbarkeit als Veranstaltungsort der COP21 vom 30. November bis 11. Dezember 2015 ausgewählt. Das Gelände wird sich auf 18 Hektar in eine zwar nur kurzlebige, aber dennoch nachhaltige Stadt verwandeln, deren Bauweise die Hintergründe der Konferenz widerspiegelt.

Nichts wird dem Zufall überlassen bleiben, zumal neben den 10.000 Regierungsentsandten auch etwa 30.000 Vertreter der Zivilgesellschaft in Le Bourget zusammenkommen, sei es im eigentlichen Konferenzzentrum oder in den Bereichen „Générations climat“, in denen 500 Veranstaltungen stattfinden und etwa 100 Stände (Konferenzen und Filmvorführungen) ziviler Organisationen aufgebaut sind.
Maximale Lebens- und Arbeitsqualität unter Berücksichtigung des Grundsatzes der nachhaltigen Entwicklung (Recycling, Wiederverwendung und möglichst geringer Energieverbrauch) sind die Ziele der Regierung bei der Organisation dieser Veranstaltung. Als Ausgleich für den unvermeidbaren CO2-Ausstoß und zur Gewährleistung einer „kohlenstoffneutralen“ Veranstaltung, wird die Regierung ein bis zwei Projekte finanzieren, die an anderer Stelle Treibhausgasemissionen in einem entsprechenden Umfang reduzieren.

Das Generalsekretariat der COP21 arbeitet mit kompetenten und engagierten Dienstleistern zusammen, um die besten Bedingungen für die Organisation der Pariser Konferenz zu schaffen. All diese Partner, rund 50 Unternehmen mit öffentlichem Auftrag, arbeiten unter der Federführung eines Bauleiters an der Errichtung des Konferenzortes, für den sie nachhaltige Lösungen rund um ein per definitionem kurzlebiges Ereignis anbieten. So spiegelt die Bauweise die Hintergründe der Klimaverhandlungen wider.

Dieses „Abenteuer“ bietet den Unternehmen als Partner des Staates die Gelegenheit, die innovativsten Technologien hervorzuheben. Förderer, die sich dem Projekt anschließen und zur Finanzierung der Konferenz beitragen, übernehmen ihren Teil der Verantwortung.

Da das Management in Zusammenhang mit Aufbau und Nutzung der Konferenzstadt beispielhaft sein muss, haben sich Experten mit anerkanntem industriellen und technischen Fachwissen und andere Akteure zusammengefunden, und gemeinsam ein vollständiges und individuelles Konzept erstellt, das seit dem 5. Oktober, dem Tag des Baubeginns, umgesetzt wird.

Das Gesamtkonzept ist zertifiziert nach ISO 20121.

Zum ersten Mal erhält damit eine staatliche Klimakonferenz auf Ebene der Vereinten Nationen die Zertifizierung nach der Norm ISO 20121 für nachhaltiges Eventmanagement.

Das komplette Pressedossier (in frz. Sprache) zum Herunterladen

Letzte Änderung 07/01/2016

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