Westbalkankonferenz in Paris: Herausforderungen mit europäischer Perspektive begegnen [fr]

Am 24. Mai 2016 fand unter Vorsitz des französischen Außenministers Jean Marc-Ayrault eine Ministerkonferenz zur Vorbereitung des Westbalkan-Gipfeltreffens am 4. Juli in Paris statt. Dabei handelte es sich um ein Folgetreffen der Zusammenkünfte in Wien (2015) und Berlin (2014).

An dem Treffen nahmen die sechs Länder des westlichen Balkans (Albanien, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Serbien), Deutschland, Österreich, Kroatien, Italien, Slowenien sowie der Kommissar für die Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen und der Generalsekretär des Europäischen Auswärtigen Dienstes teil.

In einem Kommuniqué unterstrichen die Teilnehmer des Treffens insbesondere die Wichtigkeit einer europäischen Perspektive für diese Balkanländer zur Beschleunigung der Reformprozesse. Zudem gelte es, den gemeinsamen Herausforderungen wie Migration, Grenzsicherung und Terrorismus gemeinsam zu begegnen und den Informationsaustausch zu beschleunigen.

Wichtige Themen waren zudem der Ausbau der grenzüberschreitenden regionalen Kooperation in Sachen Infrastruktur, Transport und Energie für die Entwicklung und das Wachstum der Region sowie Maßnahmen, um der Jugend eine Perspektive zu geben.

In diesem Zusammenhang gelte es, die im April 2015 von den Außenministern und der EU-Kommission in Brdo (Slowenien) im Rahmen des Brdo-Brijuni-Prozesses in die Wege geleitete „Positive Agenda für die Jugend des Balkans“ weiter mit konkreten Maßnahmen zu unterfüttern. Hierzu werde beim Gipfel in Paris das Regionale Büro für die Zusammenarbeit der Jugend ins Leben gerufen.

Letzte Änderung 10/08/2016

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